Xanthia icteritia

(Hufnagel, 1766)

Bleich-Gelbeule

The Sallow

 

Noctuidae: Xyleninae

(Eulenfalter)


Flügelspannweite: 27 - 35 mm

 

Ei: Die Eier werden in kleinen Reihen zwischen die Deckschuppen der Kätzchen und dem Zweig abgelegt (aus G. Ebert Bd. 6, S. 423).

Anmerkung: Eier konnte ich an Ästen von gefällter Salweide  entdecken. Die Gelege bestanden aus einmal 8 und einmal 4 Eiern. 

 

Raupe: Die Raupe lebt im Frühjahr an Weidenkätzchen. Wenn diese zu Boden fallen, ernähren sich die Raupen von verschiedenen, niederen Kräutern (aus Wikipedia).

Anmerkung:  Äste von gefällter Salweide waren übersät mit Raupen der Art, wo sie gemeinsam mit den Raupen von Eupithecia tenuiata oft im selben Kätzchen zu finden waren. Die Raupen verstecken sich im Kätzchen, sind aber auch vielfach ausserhalb der Kätzchen zu sehen, wo sie am Blütenstaub Nahrung aufnehmen. Nach dem Verlassen der Kätzchen laufen die Raupen auf der Suche nach einem geeigneten Boden-Futter-Platz oft weite Strecken zurück. 

 

Puppe: Die Puppe ist rotbraun. Die Verpuppung findet in einem Erdkokon statt (G. Ebert Bd. 6, S. 424).

 

Überwinterung: Ei

 

Nahrungspflanzen: Salix caprea (Salweide), Salix cinerea (Grauweide), andere Weidenarten, Populus tremula (Zitterpappel), andere Pappelarten (G. Ebert Bd. 6, S. 423).

Wissenswertes:

Flugzeit Mitte August - Mitte Oktober

 

Lebensraum: Waldränder mit Weidengebüschen, Feuchtwiesen, Ufernähe bei Gewässern. Eigene Falterfunde am Waldrand in Bachnähe; kollin - montan.

 

Verbreitung in Europa: Von Nordwestafrika durch fast ganz Europa.

 

Fundmeldungen aus der Schweiz CSCFhttps://lepus.unine.ch/carto/index.php?nuesp=32722&rivieres=on&lacs=on&hillsh=on&data=on&year=2000

 

Falterfundstelle:

CH BE Hasliberg

 

         Links:

         http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Xanthia_Icteritia

         https://de.wikipedia.org/wiki/Bleich-Gelbeule

         http://www.pyrgus.de/Xanthia_icteritia.html

 

Literatur: Fauna Helvetica LEPIDOPTERA Noctuidae - Pantheidae - Nolidae (Hans-Peter Wymann, Ladislaus Rezbanyai-Reser, Max Hächler)  

 

Update 19. 04. 2020