Lasiocampidae

(Glucken, Wollraupenspinner)

Lasiocampids

 


Lasiocampidae (Glucken, Wollraupenspinner)

 

Bei den Lasiocampidae handelt es sich um Schmetterlinge, die weltweit verbreitet sind und ihre grösste Anzahl in den Tropen Südamerikas und in Afrika haben. Ihr Erscheinungsbild ist sehr vielgestaltig, sei es bezüglich Grösse, Flügelform, Flügelfarbe und Flügeläderung. Die Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen sind zum Teil sehr ausgeprägt. Es kommen oftmals viel grössere Weibchen als Männchen vor.  Die Falter besitzten einen pelzigen Haarschopf auf dem Nacken.  

 

 

Die Raupen sind oft recht bunt und relativ gross. Das Aussehen kann sich je nach Raupenstadium stark verändern. Junge Raupen leben oft gesellig. Die Raupen sind meist stark behaart.  Die Raupenhaare können bei empfindlichen Personen unangenehme Juckreaktionen hervorrufen.


Die Eier der Glucken sind recht gross.  Das Eiablageverhalten ist verschieden. Die Eier können einzeln oder in Gruppen abgelegt werden. Oft werden die Eier auch rund um einen Pflanzenstängel befestigt. Die Farbe der Eier ist unterschiedlich. Es gibt, soweit bekannt, weissliche, gelbe und  braune Eier.

 

 

Die Lasiocampidae enthalten folgende Unterfamilien und Triben:

 

Poecilocampinae

 Tribus Poecilocampini

 

Lasiocampinae

 Tribus Eriogastrini

 Tribus Malacosomini

 Tribus Lasiocampini

 Tribus Macrothylacini

 

Pinarinae

 Tribus Pinarini 

 Tribus Selenepherini

 Tribus Gastropachini

 Tribus Odonestini

 

Weltweit soll es gemäss Wikipedia ca 1500 Lasiocampidae-Arten geben.

In ganz Europa gibt es 40 Lasiocampidae-Arten.

In Mitteleuropa gibt es 22 Lasiocampidae-Arten.

In der Schweiz gibt es 21 Lasiocampidae-Arten.

 

(In dieser Homepage sind 12 Arten beschrieben.)

 

Zur Ansicht der Fotos und Informationen auf rechte Navigationsleiste klicken.

 

Die Auflistung der Familien, Unterfamilien, Triben  und Arten erfolgt nach

http://lepiforum.eu/cgi-bin/lepiwiki.pl?Lasiocampidae

 

(Familie, Unterfamilie und ev. Tribus sind bei den Arten im Titel aufgeführt.)

Die Textinformationen zu den Artseiten entstammen aus eigenen Beobachtungen, aus Literaturbüchern (siehe Literaturverzeichnis) und Internetquellen.

Update 02. 08. 2013