Cosmotriche lobulina

([Denis & Schiffermüller], 1775)

Mondfleckglucke

 

 

Lasiocampidae

(Glucken, Wollraupenspinner)

Flügelspannweite:  Männchen 30 - 35 mm, Weibchen 38 - 43 mm.

In den Nordalpen der Schweiz, Deutschlands und Österreichs fliegen ab etwa 1000 m erheblich grössere Falter, deren Männchen Flügelspannweiten von 40 mm und mehr erreichen können: ssp. burmannii DANIEL, 1952. (Aus "Schmetterlinge und ihre Lebensräume", Bd. 3, S. 330). 

 

Raupe: Die Grundfarbe ist dunkelblau. Auf dem Rücken befindet sich ein herzförmiges, weiss-gelb eingerahmtes Muster. Die Raupe ist stark behaart.   

 

Ei: Das Ei ist weiss und besitzt eine grünliche Mikropyle. Es ist ziemlich glatt, jedoch bei starker Vergrösserung leicht granuliert.  

 

 

Puppe: Die Puppe befindet sich in einem zähen, jedoch weichen Kokon. Sie ist zylinderförmig. Flügelscheiden, Kopf und Brustteil sind dunkel, das Hinterteil ist beige.

 

Überwinterung: hiezu sind noch Beobachtungen zu den Präimaginalstudien notwendig, um noch offene Fragen zu den biologischen Unterschieden der Mondfleckglucke zu klären.

 

Nahrungspflanze der Raupe gemäss Literatur: Picea abies (Rottanne), Abies alba  (Weisstanne).

 

 

Wissenswertes:

Flugzeit: Ganz offensichtlich zerfallen die C. lunigera Populationen in zwei genetisch wenigstens teilweise isolierte Stämme, dies infolge ihrer unterschiedlichen jahreszeitlichen Entwicklung: In einem Fall (Stamm 1( fliegen die Falter ab Ende Mai bis etwa Mitte Juli. Diese Raupen scheinen sich noch vor dem Winter zu verpuppen. Die Puppen entlassen die Falter nach einmaliger Überwinterung im folgenden Frühjahr. Die Falter von Stamm 2 fliegen etwa ab dem letzten Julidrittel bis Ende August. Hier überwintern die Jungraupen. (Aus "Schmetterlinge und ihre Lebensräume" Bd. 3).

 

Die Falter sind nachaktiv.

 

Lebensraum: in der Schweiz oft in feuchtkühlen Nadelwäldern; bis etwa 2000 m. 

Anmerkung: Der Falter befand sich an einer Lichtquelle bei einem Bergbach in Mischwaldnähe, wo vor allem Laubhölzer und nur wenige Nadelbäume, insbesondere praktisch nur Picea abies (Rottannen) wachsen. 

 

Verbreitung in der Schweiz: https://lepus.unine.ch/carto/index.php?nuesp=30900&rivieres=on&lacs=on&hillsh=on&data=on&year=2000