Elophos dilucidaria

([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775)

Lichtgrauer Bergwald-Steinspanner

(Mountain Marble)

 

Geometridae: Ennominae

(Spanner)

 

Falter 12 + 13 bestimmt im Lepiforum 1 von Thomas Guggemoos am 26. 08. 2011. Falter 14 bestätigt von Egbert Friedrich am 25. 09. 2012. 

Vgl. http://www.lepiforum.de/cgi-bin/forum2010.pl?read=64934

und: http://www.lepiforum.de/cgi-bin/1_forum.pl?page=1;md=read;id=16696

 

 

Flügelspannweite: 28 – 35 mm

 

Nahrungspflanze der Raupe: verschiedene niedrig wachsende Pflanzen 

Anmerkung: Raupenfund an Thymus pulegioides

 

 

 

Überwinterung: als Raupe

 

Wissenswertes:

Flugzeit Anfang Juli - Ende August (Beginn der Flugzeit deutlich später als bei Elophos vittaria)


 

Die beiden ähnlichen Arten Elophos dilucidaria und Elophos vittaria unterscheiden sich wie folgt voneinander (G. Ebert Bd. 9, S. 550):

 

Elophos dilucidaria

Oberseite

- Grundfarbe des Körpers und der Flügel weissgrau mit weisslichem Glanz

- eingestreute dunkelgraue Schuppen

- Querlinien deutlich, kaum gezackt, mit kurzen, schwärzlichen Aderstrichen

- Diskalflecken deutlich mit hellem Kern

- Flügelzeichnung kontrastreich

- Ränder der Hinterflügel leicht gewellt


Unterseite

- Grundfarbe eintönig graubraun

- Hinterflügel heller als Vorderflügel

- äussere Querlinie besonders auf den Vorderflügeln hell 

 

 

Elophos vittaria >

Oberseite

- Grundfarbe des Körpers und der Vorderflügel schmutzig graubraun

- Flügel dicht mit graubraunen Schuppen besetzt

- Querlinien vorhanden, aber undeutlich, kaum gezackt, mit kurzen schwärzlichen Aderstrichen

- Diskalflecken deutlich mit hellem Kern

- Flügelzeichnung kontrastarm

- Ränder der Hinterflügel nur zwischen den Radialadern leicht gewellt

 

Unterseite

- Grundfarbe eintönig gelbbraun

- dicht mit graubraunen Schuppen besetzt

- äussere Querlinie dunkel

 

 


 

Lebensraum: in Laub- und Nadel-Mischwäldern mit Heidelbeersträuchern, in Bachtälern, in Wiesen mit Arnika. 

 

Fundorte

Bild 1 + 2: CH BE Hasliberg

Bild 3: CH VS Val d'Anniviers

Bild 4: CH TI Ritomsee

Bild 5: CH VS Morgin, Montagne de Fecon

Bild 6: CH UR Urserental