Saturnia pavonia

(Linnaeus, 1761)

Kleines Nachtpfauenauge

Emperor moths

 

Saturniidae: Saturniinae

(Pfauenspinner, Nachtpfauenaugen)

 

 

 

Flügelspannweite:  Männchen 46 - 60 mm, Weibchen 51 - 72 mm

 

Raupe: Die junge Raupe ist vorerst schwarz, später variabel. Nach der ersten Häutung erscheint eine orangegelbe Laterallinie. Die Raupe hat jetzt unterschiedlich lange, weisse und schwarze  Haare. Später werden grüne Stellen sichtbar und die Raupe hat jetzt gelb eingekreiste, schwarze Warzen, aus denen Haarbüschel von schwarzer und weisser Farbe hervortreten. Später wird die Raupe grasgrün und besitzt auf jedem Segment einen schwarzen Streifen mit gelben Warzen und Dornen.

 

Anmerkung: Die von mir fotografierten Raupen befanden sich in einem Steinbruch und wurden leider unwissentlich mit Aushubmaterial zugeschüttet.

 

 

 

Ei: Das Ei ist gelblich-grün und oval. Die Eier werden in ringförmigen Gelegen an die Nahrungspflanze abgelegt.

 

Puppe: Die Puppe ist schwarzbraun und besitzt braune Segmenteinschnitte. Die männlichen und weiblichen Puppen können anhand der Fühlerscheiden voneinander unterschieden werden. Die Verpuppung findet in einem festen Kokon statt, der eine Schlupfreuse aufweist.

 

Überwinterung: als Puppe, manchmal mehrmals

 

Nahrungspflanze der Raupe: an verschiedenen Pflanzen, polyphag. Meine fotografierten Raupen vom Hasliberg befanden sich auf Wicke, diejenige vom Hohgant Naturschutzgebiet sass auf einem abgefressenen Heidelbeerästchen. Die Literatur nennt u. a. Salix caprea (Salweide), Salix aurita (Ohrweide), Prunus spinosa (Schlehe), Rubus fruitcosus (Brombeere), Rubus idaeus (Himbeere) u. a.

 

 

Wissenswertes:

Flugzeit je nach Höhenlage und Witterung ab März - Mai

1 Generation (mehrmaliges Überliegen möglich)

Raupenzeit ab Mai - August

 

Lebensraum: vom Tiefland bis in Höhen um 2000 m; in verschiedenen Biotopen.

 

Verbreitung in der Schweiz vgl.: 

http://lepus.unine.ch/carto/index.php?nuesp=30955&rivieres=on&lacs=on&hillsh=on&year=2000

 

 

 

 

Fundorte

Bild 1: CH BE Hasliberg

Bild 2: CH BE Hohgant (Raupe in Heidelbeervegetation)