Informationen

zum Lebensraum

der Schmetterlings-Fundstellen von der 

 

 

Felsensteppe VS 

 

Blick auf die Walliser Felsensteppe bei Erschmatt
Blick auf die Walliser Felsensteppe bei Erschmatt

 

 

Die Walliser Felsensteppe liegt auf der südexponierten Sonnenseite des Rhonetales auf einer Höhe von 620 m bis ungefähr 1000 m und reicht von Jeizinen bis Leuk. 

 

Felsensteppenartige Landschaft oberhalb Hohtenn. Im Hintergrund das Bortelhorn.
Felsensteppenartige Landschaft oberhalb Hohtenn. Im Hintergrund das Bortelhorn.

Eine weitere felsensteppenartige Landschaft befindet sich bei Hohtenn, welches sich weiter talaufwärts von Gampel befindet. 

 

Blick im Frühling von der Felsensteppe unterhalb Erschmatt talaufwärts
Blick im Frühling von der Felsensteppe unterhalb Erschmatt talaufwärts

Die Felsensteppe ist ein heisser, sehr trockener, steiniger Abhang mit spärlichen Niederschlägen. Die Felshänge sind durchzogen von mageren Alprasenflächen, sowie bebuschten und teils licht bewaldeten Stellen mit u. a. folgenden Pflanzen: Larix decidua (Lärche), Quercus pubescens (Flaumeiche), Juniperus communis (Wacholder), Berberis vulgaris (Berberitze), Mahonia aquifolium (Mahonie), Betula (Birke), Corylus avellana (Haselstrauch), Prunus (Felsenbirne), Prunus spinosa (Schwarzdorn), Lonicera (Heckenkirsche), Salix (Salweide), Rubus fruticosus (Brombeere), Ribes alpinum (Alpen Johannisbeere), Corydalis intermedia (Mittlerer Lärchensporn), Potentilla pusilla (Flaum-Fingerkraut) wachsen.  

 

Hochlandrind bei Brentschen-Underi Fäsilalp-Niwenalp
Hochlandrind bei Brentschen-Underi Fäsilalp-Niwenalp

Auf der Felsensteppe weiden an einigen Stellen Schafe oder Hochlandrinder und verhindern dadurch die Verbuschung der Landschaft. Die Blumenpracht ist reichhaltig und die Schmetterlingsvielfalt ebenso. Man findet hier nebst vielen Bläulingen und seltenen Dickkopffaltern u. a. auch die wunderschönen grossen Samtfalter.

 

Ich fand folgende Arten zu unterschiedlichen Jahreszeiten:

 

Chimabachidae: Diurnea fagella

 

Psychidae: Ptilocephala plumifera, Caneophora hirsuta

 

Pterophoridae: Pterophorus pentadactyla

 

Hesperiidae: Pyrgus carthami, Thymelicus acteon, Pyrgus malvoides 

 

Zygaenidae: Zygaena carniolica

 

Lasiocampidae: Lasiocampa quercus

 

Pieridae: Gonepteryx rhamni

 

Papilionidae: Iphiclides podalirius, Parnassius apollo (1 Raupe) 

 

Lycaenidae: Callophrys rubi, Thecla betulae, Favonius quercus, Satyrium ilicis, Polyommatus dorylas, Polyommatus thersites, Polyommatus bellargus, Polyommatus damon

 

Nymphalidae: Aglais urticae, Nymphalis polychloros, Melitaea cinxia, Melitaea varia, Lasiommata megera, Coenonympha pamphilus, Erebia alberganus, Erebia montana, Satyrus ferula, Hipparchia semele, Minois dryas

 

Geometridae: Archiearis parthenias, Boudinotiana (Archiearis) notha,  Agriopis leucophaearia, Apocheima pilosaria, Siona lineata, Idaea aureolaria, Thera juniperata 

 

Noctuidae: Phytometra viridaria 

 

Notodontidae: Thaumetopoea pityocampa (47 Raupen in einer Kolonne auf dem Weg zur Verpuppung) 

 

Arctiidae: Eilema palliatella, Setina aurita (1 Raupe, 1 Falter), Arctia villica (1 Raupe), Dysauxes ancilla,  Amata phegea

 

 

 

Einige der häufig vorkommenden Pflanzen in der Region

 

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Update 24. 02. 2017