Informationen

zum Lebensraum

der Schmetterlings-Fundstellen vom

 

 

Walopsee BE 

 

Vorderer Walopsee
Vorderer Walopsee

 

In das Gebiet der beiden Walopseen gelangt man durch das Simmental. Bei Reidenbach führt eine Strasse durch eine landwirtschaftliche Gegend bis nach Chlus hinauf. Beim Parkplatz in Chlus auf 1140 m Höhe beginnt die eigentliche Wanderung. Vorerst folgt man einem Bergsträsschen, worauf man dann eine sonnige, sehr steile Kalkfelsflur von ca 600 Höhenmeter zu erklimmen hat. Dieser wunderschöne xerotherme Steilhang beinhaltet eine grossartige Pflanzenvielfalt. Insbesondere gedeihen hier prächtige Bäume von Frangula alnus (Faulbaum) und Sorbus aucuparia (Eberesche).

 

Im oberen Bereich auf 1650 m Höhe folgt ein kurzes Teilstück durch lichten Fichtenwald, bevor in einer Senke der erste der beiden Walopseen wie ein Saphir in einer Waldlichtung leuchtet.

 

 

 

Auf dem Weg zum Walopsee oberhalb der xerothermen Felshalde
Auf dem Weg zum Walopsee oberhalb der xerothermen Felshalde

 

Nach dem ersten Walopsee ändert sich die Landschaft und die Vegetation schlagartig. Der Wanderweg ist nun sehr angenehm und verläuft beinahe gerade durch eine offene Gebirgslandschaft mit nur noch vereinzelten Fichten und einigen Juniperussträuchern (Wacholderbüsche). Hier befindet sich der Lebensraum von Thera juniperata.  Unterhalb des Wanderweges plätschert ein Bergbach über das Gestein.

 

 

Gebirgslandschaft zwischen den beiden Walopseen
Gebirgslandschaft zwischen den beiden Walopseen

 

Auf dem weiteren Weg begegnet man drei Alphütten, bis sich wiederum in einer Senke der zweite Walopsee blicken lässt. War der erste noch blau wie ein Saphir, sieht man den zweiten kaum, da er in der herbstlichen Graslandschaft farblich so perfekt in die Umgebung angepasst ist.

 

 

Der zweite Walopsee
Der zweite Walopsee

 

Obwohl die Tour erst sehr spät im Jahr erfolgte, waren vor allem in der unteren Felsflur noch einige Bläulinge anzutreffen. Diese Felsflur dürfte im Sommer sicherlich ein schönes Schmetterlingsparadies sein.

 

 

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

 

Besuch der Gegend: 28. 10. 2016

 

Gefundene Schmetterlingsarten:

- Polyommatus bellargus (m + w) einige

- Thera juniperata

- Aglais urticae

- Vanessa atalanta

 

 

Update: 12. 11. 2016