Lycaenidae

(Bläulinge)

Hairstreaks

 

 

 

Lycaenidae (Bläulinge)

 

 

Bei den Lycaenidae (Bläulingen) handelt es sich um kleine bis grosse Schmetterlinge. Ihre Flügelspannweite reicht von 24 - 50 mm. In der Schweiz sind die Bläulinge klein bis mittelgross. Die Männchen sind vielfach blau; die Weibchen braun. Es gibt jedoch auch bei beiden Geschlechtern nur braune Falter, oder orange Männchen und braungemusterte Weibchen.

 

Die Raupen der Bläulinge in Europa sind gedrungen, vielfach grün und haben oftmals ein rautenförmiges Muster auf dem Rücken. Sie besitzen kurze Haare. Der Kopf kann bei vielen Arten eingezogen werden. Viele Bläulingsraupen leben in Sympbiose mit Ameisen.

 


Die Puppen sind in Farbe und Musterung sehr verschieden. Die Form der Puppe ist rundlich gewölbt und relativ dick. 

 

Die Bläulings-Eier sind mit wenigen Ausnahmen rundlich, oben abgeplattet und mit einem wabenartigen Muster versehen. Viele Eier besitzen auf der abgeflachten Oberfläche eine Vertiefung (Mikropyle). 

 

 

 

Die Lycaenidae enthalten folgende Unterfamilien und Triben:

(Die Zahlen in Klammern bedeuten die Anzahl Arten in der Schweiz pro Unterfamilie und Tribus.)

 

Riodininae (1)

 

Lycaeninae (53 - 55)

 Tribus Lycaenini (7)

 Tribus Theclini (2)

 Tribus Eumaeini (6)

 Tribus Polyommatini (38 - 40)

 

Weltweit gibt es ca 6000 Bläulingsarten.

In ganz Europa  gibt es   125 Bläulingsarten.

In Mitteleuropa gibt es 59 Bläulingsarten. 

In der Schweiz gibt es 53 - 55 Bläulingsarten (2 gelegentliche Wanderfalter).

 

(Diese Homepage enthält 49 Arten (inkl. jene ausserhalb der Schweiz).

 

Zur Ansicht der Fotos und Informationen auf rechte Navigationsleiste klicken. 

 

 

Die Auflistung der Familien, Unterfamilien, Triben und Arten erfolgte nach dem vormaligen Link: http://lepiforum.eu/cgi-bin/lepiwiki.pl?Lycaenidae, der heute nicht mehr existiert und ersetzt wurde durch  https://lepiforum.org/wiki/taxonomy/Papilionoidea/Lycaenidae?view=1&regions=ch

 

 

Familie, Unterfamilie und ev. Tribus sind bei den Arten im Titel aufgeführt.

 

Die Textangaben zu den jeweiligen Artseiten entstammen aus eigenen Beobachtungen und verschiedenen Literaturbüchern (vgl. Literaturverzeichnis) sowie dem Internet.  

 

 

Update 10. 04. 2024